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Latein-Exkursionen

Exkursionen in Gebiete, die einst die Römer besiedelten, finden am THG regelmäßig statt.

2005

pict0039Im Jahr 2005 wurde eine Fachexkursion nach Süditalien durchgeführt, die zugleich als Griechisch-Fachexkursion angelegt war. Die Gruppe reiste mit der Bahn nach Neapel und bezog ein Quartier in der Nähe von Sorrent. Dieser Ort wurde am ersten Tag der Reise besucht. Abends stimmte man sich in Sorrent mit Referaten auf die Programmpunkte der folgenden Tage ein: Die Spuren des verheerenden Vesuvausbruchs im Jahr 79 n. Chr. ließen sich anderntags in der Villa Oplontis studieren, einem eleganten römischen Privatwohnsitz mit Schwimmbad und zahlreichen Wandmalereien. In der heißen Lava hatten sich die Kassettentüren dieses Hauses abgedrückt und legten Zeugnis von der Wohnkultur der Antike ab. Danach wurden die Straßenzüge des antiken Pompeji besichtigt, ehe sich die Gruppe zu einer Wanderung auf den Gipfel des Vulkans aufmachte und einen Blick in den Vesuvkrater riskierte. Auch Herculaneum, das ebenfalls durch den Vesuvausbruch unterging, wurde besucht. Das Ausgrabungsgelände in Paestum mit seinen griechischen Tempeln sowie das Museum, in dem unter anderem griechische Grabmalereien zu sehen waren, gehörte ebenso zu den Höhepunkten der Reise wie eine Überfahrt nach Capri, wo nicht nur die römischen Ruinen, etwa der Villa des Tiberius, die Besucher begeisterten, sondern auch eine ausgedehnte Wanderung um einen Teil der Insel.

pict0069Am letzten Tag der Exkursion wurde das Nationalmuseum in Neapel besucht, in dem sich unter anderem das große Alexandermosaik befindet. Auch die Neapolitaner "Unterwelt" wurde besucht. In den engen Tuffsteingängen und -höhlen fanden zur Zeit des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Bewohner der Stadt Unterschlupf. Die Ausstellung der Gebrauchsgegenstände aus dieser Zeit, die unter der Erde zurückgeblieben waren, war recht beklemmend.

2010

2010 führte eine weitere Exkursion eine Gruppe in die Türkei. Nach der Einreise per Flugzeug ging es zunächst nach Troja, wo neben den Überresten der antiken Siedlung ein Nachbau des Trojanischen Pferdes zu sehen war. Nach der Besichtigung von Pergamon mit seinem Theater am nächsten Tag fuhr die Gruppe weiter nach Kuşadası und von dort nach Ephesos, wo sie die Fassade der Celsus-Bibliothek bestaunte, in der einst mehr als 12.000 Buchrollen aufbewahrt wurden, und wiederum die Akustik antiker Theater erproben konnte.

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Über Priene mit seinem Atheneheiligtum ging es weiter nach Milet, wo einst die ionischen Naturphilosophen Thales, Anaximander und Anaximenes wirkten. Die Stadt gilt deshalb als Geburtsstätte der Wissenschaften. Die nächste Station war Didyma. Dort stand einer der größten Apollontempel Ioniens. Der hellenistische Bau gilt als eines der besterhaltenen Großbauwerke der Antike. Schließlich reiste der Kurs weiter nach Pamukkale, wo er das seit der Antike bekannte Thermalbad besuchte. In Istanbul schließlich wurden unter anderem noch die Blaue Moschee, die Hagia Sophia und der Topkapı-Palast besichtigt.

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