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Schullandheim

Bislang fuhren alle 8. Klassen zu Beginn des jeweiligen Schuljahres ins Schullandheim; zukünftig findet der Schullandheimaufenthalt in der letzten vollen Schulwoche des Schuljahres statt (am Ende der 7. Klasse).
Im Herbst 2012 lagen die Ziele u. a. auf Sylt und in Creglingen.
Stellvertretend hier ein Bericht aus der Klasse 8c:

sylt2012Schullandheim auf Sylt

Als die 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c am Montag, dem 17.9.2012, um halb acht teils aufgeregt, teils noch müde am Bahngleis in Heilbronn standen, war die Stimmung gut. Nach einer neuneinhalbstündigen Zugfahrt und wiederholtem Umsteigen waren wir alle jedoch erschöpft, vor allem vom ständigen Sitzen. Deshalb kehrte allgemeine Erleichterung ein, als wir endlich in „Puant Klent“, unserer Jugendherberge auf der Nordseeinsel Sylt, ankamen. Sofort wurde ausgepackt und danach gleich ein Ausflug zum Strand gemacht, von wo einige mehr und andere weniger trocken zurückkehrten.
Nach einem stärkenden Frühstück wanderten wir am nächsten Morgen, bepackt mit selbst zusammengestellten Lunchpaketen, in Richtung Uwedüne und zu den roten Klippen. Den Ausblick genossen wir noch recht eifrigen Wanderer für kurze Zeit, dann starteten wir zu einen zweistündigen Lauf am Strand entlang nach Westerland. Durch den Sand und starken Wind hatten wir es schwer, trotzdem liefen einige von uns ohne Schuhe durch den kalten Sand, andere wurden durch die Wellen ein wenig feucht. In Westerland angekommen, wo es „Hunde und Katzen“ (o-Ton Herr Schrader) regnete, wurde schließlich eine kleine Shoppingtour eingelegt. Zur Krönung des Tages gab es am Abend eine lustige Runde „Werwölfe im Düsterwald“, ein Spiel, welches wir zuvor schon oft gespielt hatten.

Am Mittwoch, dem dritten Tag, machten wir einen Ausflug zur Naturschutzgemeinschaft Sylt e. V. in Wennigstedt-Braderup, wohin wir selbstverständlich größtenteils laufen mussten. Leider spielte uns auch dort das Wetter einen Streich und für kurze Zeit hagelte es sogar (!), was die Laune der müden Wanderer nicht gerade besserte. Nach einer kleinen Einführung bearbeiteten wir in Gruppen geteilt eine Rallye, in welcher wir, mit Hilfe der Ausstellung, Fragen beantworten mussten. Danach gab es einen interessanten Vortrag von einem freundlichem jungen Mann, der uns viel über das Watt und seine Bewohner erzählte. Danach besuchte die Klasse noch die St.-Seweryn-Kirche, die älteste und mehrfach geweihte Kirche Sylts, wofür wir einen weiteren einstündigen Marsch am Strand auf uns nahmen. Des weiteren waren wir noch in Keitum und besichtigten ein originales Friesenhaus. Die Abendgestaltung, ein Quizabend, war dank verrückter „Strafen“ ausgesprochen unterhaltsam.

Donnerstags fuhren wir alle nach List ins Naturgewaltenmuseum, wo wir auch wieder eine Museumsrallye durchliefen. Zuvor hatten wir noch ein wenig Zeit, uns in List umzusehen. An diesem Abend fand eine Nachtwanderung statt.

sylt2012_2Der Freitagmorgen begann mal wieder regnerisch, weshalb die ersehnte Wattwanderung buchstäblich ins Wasser fiel. Jedoch ließen es sich Herr Schrader und Frau Siegrist nicht nehmen, uns Schüler über die knöcheltief überfluteten Straßen zu einem Hünengrab zu führen, in welchem nun schon fast eine Seebestattung möglich gewesen wäre. Dort wurde uns der Aufbau des Grabes erläutert. „Die Olympischen Spiele von Sylt“, der Sportabend, erfreute vor allem die männlichen bzw. noch nicht völlig übermüdeten Teilnehmer.

Am Samstag stand eine lange Wanderung um die Südspitze auf dem Plan, mit eingeschlossenem Crêpe und Sitzstreik, da uns 12 Kilometer nun endgültig zu viel Wanderei waren. Aber nach einem nachmittäglichen Bad im (recht kalten) Meer, an welchem die Meisten teilnahmen, die allermeisten daraufhin aber auch erkältet waren, startete ein spektakulärer Diskoabend mit Verkleiden, Spielen und Leuchtstäben, welche sich großer Beliebtheit erfreuten.

Da unser ICE eine 40-minütige Verspätung hatte, kamen wir am Sonntagabend verspätet in Heilbronn an. Leider waren die meisten Kinder, die am Montagmorgen in der Schule erschienen, müde und erkältet. Insgesamt war es aber eine schöne, wenn auch sehr anstrengende Abwechslung zum Alltag, und die Zeit, die wir auf der Halbinsel Sylt verbracht haben, und dieses Gemeinschaftserlebnis gibt unserer Klasse auf jeden Fall einen tollen Zusammenhalt!

Roxanne H., 8c



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Im Schuljahr 2011-2012 wurden als Ziele u. a. der Südschwarzwald und Sylt angesteuert.
Stellvertretend ein Bericht aus der Klasse 8c:

Ein Tag in Freiburg

schullandheim8cWir, die Klasse 8c, sind zu Beginn des Schuljahres nach Titisee-Neustadt gefahren, um dort unseren Schullandheimaufenthalt zu verbringen. Nach einer anstrengenden Feldbergwanderung am Vortag  fuhren wir mit dem Zug nach Freiburg. Dort wurden wir von unseren reizenden Erlebnispädagogen empfangen und so war klar, dass der ruhige Tag, den wir alle erhofft hatten, nur in unserer Fantasie existieren würde. Und los ging es mit dem „city-bounding“ der extravaganten Art.

Wir wurden in einzelnen Gruppen mit Fragebögen bzw. Aufgaben losgeschickt und mussten diverse Dinge über Freiburg herausfinden, wofür wir unter anderem Passanten nach den Antworten fragen sollten. Es gab aber auch noch andere Aufgaben, für die es wichtig war, sich in der Stadt zurechtzufinden, z.B.von bestimmten Orten ein Foto zu machen. Nach wenigen Stunden trafen sich alle auf dem Augustinerplatz. Wir waren alle sehr überrascht, als wir uns plötzlich mitten auf dem Filmset von „Der Vollgasmann“, einer SWR-Produktion mit Uwe Ochsenknecht, wiederfanden, von der einige Szenen auf dem Augustinerplatz gedreht worden sind. Als uns dann auch noch jemand aus der Filmcrew ansprach und fragte, ob wir uns nicht in den Hintergrund der Aufnahme setzen wollten, stimmten wir natürlich alle begeistert zu. Also saßen wir nun im Hintergrund des Filmes und besprachen mit unseren Erlebnispädagogen den ersten Teil des „city-boundings“. Dann brachen wir zum zweiten Teil auf.
Eine Gruppe von uns zog es aber vor, ihre Chance auf eine „Hollywood“-Karriere zu nutzen, und sicherte sich, indem sie jemanden aus der Filmcrew ansprachen, weitere Komparsenrollen im Film. Während diese Gruppe nun also weitere Erfahrungen am Filmset sammelte, waren die anderen Gruppen auf der Suche nach Menschen, die bereit waren, ein Foto von sich machen zu lassen. Da es nicht einfach nur ein x-beliebiges Foto sein sollte, war vorgeschrieben, dass es sich um einen Polizisten, einen Hund, eine Frau mit Kinderwagen und drei Generationen handeln sollte. Das Ansprechen der Personen wie auch deren Bereitschaft, sich fotografieren zu lassen, verlief jedoch leider nicht sonderlich erfolgreich. Doch es gab ja noch eine andere Aufgabe: wir mussten 15 Leute nach ihrem Herzenswunsch fragen.
Nach einigen Stunden trafen sich alle vor dem Freiburger Münster, wofür sich auch die Komparsengruppe schweren Herzens von den Dreharbeiten verabschieden musste. Vor dem Münster besprachen wir dann gemeinsam die Ergebnisse des 2. Teils vom „city-bounding“.  Anschließend nahmen wir noch an einer Münsterführung teil. Diese war zu diesem Zeitpunkt besonders interessant, da am kommenden Wochenende der Papst in Freiburg weilen würde. Wir konnten durch die Exklusivführung den Dachstuhl des Münsters, die dort vorhandenen Überwachungskameras für den Papstbesuch, den Papststuhl und vieles mehr sehen. So stellte sich die Führung als länger heraus als gedacht, wodurch  wir leider nur noch wenig Zeit zur freien Verfügung hatten.
Trotzdem hatten wir aber einen unvergesslichen und erlebnisreichen Tag.

von Alina Kolbeck, Caterina Lübken, Goldie Röll und Millie Torscht

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Im Schuljahr 2010-2011 lagen die Ziele auf Sylt, im Bayrischen Wald und in Südtirol.
Hier ein Ausschnitt aus dem Schullandheim-Bericht der Klasse 8b vom September 2010:

"Am ersten Tag ging es schon früh los, wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg zum Baumwipfelpfad. Dies ist ein Pfad in 8 bis 25 Metern Höhe, der mehrere Stationen auf seinem langen Weg bis zur Aussichtsplattform, dem wegen seiner Form sogenannten Ei, hatte. Es waren immerhin 1300m und damit ist er der weltweit längste Baumwipfelpfad. Wir hatten eine einmalige Aussicht über den Bayrischen Wald und lernten vieles über die einheimischen Tiere. Nach einer kurzen Vesperpause ging es weiter zum „Haus zur Wildnis“- bei diesen Worten denkt man an ein langweiliges Museum. Aber falsch! Dieses Haus ist eine spannende Naturkundeausstellung mit riesigen Freigehegen. In diesen Gehegen leben Wölfe, Luchse, Auerochsen und Przewalski-Pferde. Am Abend veranstalteten wir eine Kostümparty mit vielen verrückten und sehr lustigen Verkleidungsideen.

Am nächsten Morgen bekamen wir von dem Erlebnispädagogen Lothar und seinem Labrador Bogie Besuch. Dieser sollte unser Vertrauen ineinander und die Klassengemeinschaft schullandheim2010stärken. Er stellte uns viele schwierige Aufgaben, unter anderem das Spiel Magic Shoes, das man durch schlaues Denken und Teamwork meistern konnte. Nach dem Mittagessen stand uns die nächste Herausforderung. Wir spannten zwei Seile diagonal zwischen vier Bäumen und befestigten Henri daran. Nun mussten wir ihn durch Ziehen und Nachlassen innerhalb von fünf Minuten zu sechs verschiedenen Gegenständen lenken, die er dann wieder zurück in eine Seilschlinge legte. Nachdem auch dies geschafft war, sind wir zu einem eiskalten Bach gelaufen, in den wir kurz hinein durften (länger als 30 Sekunden konnte man es in dem unter 10 Grad kalten Wasser nicht aushalten). Für diesen Abend hatten wir etwas ganz besonderes vorbereitet, eine Talentshow mit knallharter Jury und tollen Preisen. Beinahe die gesamte Klasse stellte ihr Können unter Beweis: Die Vorstellungen reichten von einer tollen Pyramiden-Show bis zu Zaubertricken und Singkünsten. Den ersten Platz belegte die erfolgreiche Theater-Gruppe mit ihrem Stück „Der Ökö-Gangster" .

 

 

 

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