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Theatererlebnisse

„Hinter den Kulissen!“theaterfundus1

Theaterführung der Klasse 5b am 19.01.2012 

Heute gingen wir, die Klasse 5b, mit unserer Deutschlehrerin Frau Finke ins Theater, um hinter die Kulissen des bevorstehenden Stückes „ Der gestiefelte Kater“ zu spickeln. Um 7.50 Uhr waren alle im Klassenraum versammelt, und es ging los. Am Theater angekommen, wurden wir von einem jungen Mann namens Stefan freundlich empfangen. Als wir unsere Jacken und Taschen gut verstaut hatten, führten Stefan und seine Kollegin Verena uns im Theater herum. Als erstes gingen wir in den großen Saal, in dem auch die große Bühne war. Leider konnten wir nicht auf die Bühne, da gerade das Bühnenbild aufgebaut wurde. Trotzdem erfuhren wir, dass in diesem Saal bis zu 705 Personen Platz finden würden. Wir staunten: so viele!!!  Als nächstes wurden wir in den Requisitenraum geführt. Dort gab es einfach alles! Vom Hula-Hoop Reifen bis zu einem Regal voller Flaschen. Währenddessen kam eine Frau herein, die ein Regal voller Requisiten für ein Stück holte. Als sich alle umgeschaut hatten, kamen wir in einen weiteren Raum: die Maske. Eine Mitarbeiterin erklärte uns, wie die Perücken der Schauspieler entstehen und wie lange so etwas dauert. Anschließend führten Stefan und Verena uns in die Schreinerei. Dort werden Figuren aus Holz angefertigt, die auf der Bühne gebraucht werden. Neben der Schreinerei befindet sich die Schlosserei. In der Schlosserei werden Bühnengerüste zusammengeschweißt. Um den nächsten Raum besichtigen zu können mussten wir mit einem riesigen Aufzug fahren. Dieser war so groß, dass ca. eineinhalb Schulklassen darin Platz gefunden hätten! Wir besichtigten nun den Aufbewahrungsraum. Dort wurden Scheinwerfer und solche Dinge aufbewahrt. Bei Gebrauch können sie dann auf die Bühne geschoben werden. Durch eine Tür kamen wir aus dem Aufbewahrungsraum in die Malerei. In der Malerei wurde gerade das Bühnenbild für das Stück  „Ein Käfig voller Narren“ von dem Maler Benedikt gemalt. Ein Mann führte uns in einen kleinen Nebenraum mit Farbeimern mit schönen, leuchtenden Farben. Anschließend kamen wir in einen kleinen Nebenraum. Es war auch hier eine Bühne vorhanden. Diese war aber etwas kleiner als die erste. In diesem Saal können auch nur 350 Personen Platz nehmen. Gerade war ein Mann dabei, die Bühne für ein Stück von Shakespeare abzumessen. Nun war die Führung zu Ende. Auf dem Weg zur Garderobe liefen wir durch das Theater-Cafe. Wir suchten unsere Jacken und Taschen. Stefan und Verena verabschiedeten sich von uns und schenkten uns einen kleinen Theater-Button und ein Theaterquiz (Theaterknigge) . Wir bedankten uns und liefen wieder zurück zum Theodor-Heuss-Gymnasium.              
Nadine Klein


Berichte aus Klasse 8

„The killer in me is the killer in you, my love“

...ist nicht nur ein Song der „Smashing Pumpkins“, sondern auch ein packendes Theaterstück. Wir, die Klasse 8c des Theodor-Heuss-Gymnasiums Heilbronn, besuchten am 17.11.2011 zusammen mit unserer Deutschlehrerin Frau Theilacker eine Vorstellung im Stadttheater Heilbronn.

Eine Woche zuvor, am 10.11.2011, nahmen wir an einem Workshop bei Maja Das Gupta, der Dramaturgin des Stückes, teil. Dort erzählte sie zuerst etwas über das Theaterstück. Anschließend durften wir uns in Gruppen eigene Szenen ausdenken, die in einem Schwimmbad spielen und schließlich durch einen Streit eskalieren sollten. Nachdem die Gruppen den anderen ihre Szene präsentiert hatten, bekamen sie jeweils ein Feedback von ihrer Klasse. Unsere nächste Aufgabe bestand darin, uns eine weitere Szene zu erarbeiten, die die Geschehnisse vor oder nach der eben gespielten Szene zeigten. Da unsere Zeit begrenzt war, mussten wir uns nun schnell etwas einfallen lassen und  improvisieren. Doch leider mussten wir uns bald verabschieden und in die Schule zurückkehren. Der Workshop war eine sehr interessante Erfahrung für uns alle. Das Ausdenken und Spielen der Szenen hat uns viel Spaß gemacht und es war auch sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Ideen unserer Mitschüler waren. Auch interessant war es, Ratschläge und Auskünfte von der erfahrenen Theatermitarbeiterin Maja Das Gupta zu bekommen.

Eine Woche später besuchten wir schließlich die Vorstellung von „The killer in me is the killer in you, my love“ in den Kammerspielen.

In dem Stück ging es um die fünf Jugendlichen Hanna, Lena, Surbeck, seinen Freund Gerber und dessen kleinen Bruder namens Klein Gerber. Der Schauplatz des Stückes ist größtenteils ein Schwimmbad. Gerber, der immer seinen kleinen Bruder zum Zigarettenholen schickt, ist in Hanna verliebt. Surbeck empfindet ähnlich für Hanna, würde dies jedoch nie zugeben und beschäftigt sich lieber mit dem Schwimmen. Hanna hält sich oft im Schwimmbad auf,  auch wenn sie nicht gerne Schwimmen geht. Hauptsächlich tut sie dies, um den Jungs beim Tischtennisspielen zuzusehen und die Aufmerksamkeit der anderen zu genießen. Lena hingegen ist jeder Blick, der ihr zugeworfen wird, unangenehm. Denn sie scheint an einer Essstörung zu leiden und hält sich für zu dick. Klein Gerber interessiert sich für Lena, obwohl er Mädchen bisher eigentlich uninteressant fand. Die Geschehnisse entwickeln sich zu einem turbulenten Stück für den Zuschauer.

Besonders außergewöhnlich waren die Sprechweise der Personen, das Bühnenbild und die Soundeffekte. Nach der Vorstellung blieben wir noch zu einem Zuschauergespräch mit Maja Das Gupta und den Schauspielern des Stückes. Dem Publikum wurden Fragen zu seinen Eindrücken gestellt, und auch wir bekamen unsere Fragen beantwortet. Leider ist es nicht wirklich zu einem richtigen Gespräch gekommen, was aber wahrscheinlich an der Schüchternheit des Publikums lag.

Alles in allem hat uns das Stück sehr gut gefallen und wir würden uns freuen, bald wieder einen Workshop und ein Theaterstück mit unserer Klasse besuchen zu können.     
Goldie Röll und Caterina Lübken

 Der Theaterworkshop

 

Die Vorfreude war riesig, als wir, die Klasse 8b des Theodor-Heuss-Gymnasiums, hörten, dass wir an einem Theaterworkshop teilnehmen konnten. Und weil wir in nächster Zeit ein Hörspiel namens „Dracula“ im Theater besuchen wollten, drehte sich auch der Workshop um Hörspiele.
Als wir im Wollhaus angekommen waren, wurden wir herzlich von Frau Singer begrüßt, die den Kurs leitete. Nachdem sie sich uns genauer vorgestellt hatte, löcherten wir sie noch mit ein paar Fragen, auf die sie sehr freundlich antwortete.

Daraufhin sollte sich jeder einen Gegenstand in der Umgebung suchen, mit dem er ein bestimmtes Geräusch machen konnte. Wir holten Spülmittel, Alufolie und sogar einen Kaugummiautomaten. Dann setzten wir uns zusammen und jeder stellte sein Geräusch vor, während die anderen die Augen schlossen. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen, die eine setzte sich in einem Kreis auf den Boden, die andere setzte sich in den Kreis. Die Gruppe im Kreis schloss die Augen und die andere machte Geräusche zu bestimmten Themen wie z. B. „Büro“. Nach kurzer Zeit wechselten wir.

Daraufhin bekamen wir in kleinen Gruppen den Text eines Dialogs aus dem Hörspiel „Dracula“, zu dem wir passende Geräusche machen und die Rollen sprechen sollten. Diese Aufgabe hat uns besonders gut gefallen, da es viel Spaß gemacht hat, die Ergebnisse zum Schluss anzusehen und -zuhören.

Uns allen hat der Workshop sehr viel Freude bereitet und wir würden jederzeit gerne wieder an einem teilnehmen.

Britt Adams

 

 Jahrgangsstufe 12/13:
Bericht von Schülerinnen und Schülern des THG im 
Blog des Theaters Heilbronn

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