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Beschreibungen und Berichte

Hier finden Sie Beschreibungen und Berichte zu Veranstaltungen aus dem Präventionscurriculum.

 

Bericht: Soziale Netzwerke

 

Wir, die Klasse 6a, hatten Herrn Dorsch zu Gast. Er ist ein Lehrer, der normalerweise an einer Förderschule arbeitet, er hatte sich jedoch die Zeit genommen, um alles über soziale Netzwerke zu erklären. Als erstes schauten wir uns einen Film an, dessen Motto „Think, before you post“ war. Dieser Film handelt von einem Mädchen, welches sehr persönliche Dinge von sich ins Internet stellt. Bereits am nächsten Tag wird sie von mehreren Männern darauf angesprochen. Nachdem wir eine Weile darüber diskutiert hatten, was wir alles bedenkenlos ins Internet stellen dürfen, zeigte uns der Dozent einen weiteren Film. Auch er handelt davon, keine intimen Sachen ins Netz zu stellen, da im Internet jeder alles lesen und weiterverbreiten kann; dieses Weiterverbreiten ist nur schwer steuerbar. Nachdem wir über all diese Probleme gesprochen hatten, teilte Herr Dorsch Blätter aus, auf denen ein ähnliches Profil wie in Facebook aufgedruckt war. Unsere Aufgabe war es, dieses Profil auszufüllen, festzulegen, wer es lesen sollte, und die Profile der anderen mit Like-Aufklebern zu bewerten. Außerdem durften wir die Profile der anderen kommentieren. Während wir noch damit beschäftigt waren, so viele Likes wie möglich zu bekommen, besprach unser Dozent mit uns die Vor- und Nachteile der Profile, indem er mit seinem i-Pad herumging, unsere Profile filmte und dabei so manches erklärte. Danach schauten wir einen Film über die Gefahren im Netz an; in diesem geht es um ein zehnjähriges Mädchen, das mit einem vermeintlich gleichaltrigen Mädchen chattet. Nach einer Weile vereinbaren die beiden ein Treffen bei dem fremden Mädchen zu Hause. Abgeholt werden soll die Zehnjährige von dessen Vater, der ohne die Freundin kommt. Die Eltern der Zehnjährigen sind zwar nicht da, wissen aber angeblich, dass sich beide Freundinnen treffen wollen, und sind damit einverstanden, dass ihre Tochter abgeholt wird. Es stellt sich jedoch heraus, dass es gar keine Freundin gibt und diese in Wirklichkeit ein Mann ist…

Wir alle fanden den Vortrag spannend und hilfreich.

Franziska Buchali, 6a

 

Medienpädagogischer Workshop für die Klassen 5 und 6

Im September fand am Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn medienpädagogische Workshops mit dem Schwerpunkt „Soziale Netzwerke“ für alle 5. und 6. Klassen statt. Unter der Leitung der fachkundigen Referentinnen des Landesmedienzentrums Stuttgart Frau Gilbert und Frau Schönberg setzten sich die Fünftklässler mit der „Selbstdarstellung im Internet“ auseinander, während die Sechstklässler die Aspekte „Chatten, Communities und Mobbing im Netz“ bearbeiteten. Im Vordergrund stand die aktive Auseinandersetzung mit der persönlichen Nutzung von Chatrooms und sozialen Netzwerken durch Gespräche, Gruppenübungen und Arbeitsblätter. Dabei spielten auch Sicherheitsaspekte eine zentrale Rolle, um die Schülerinnen und Schüler möglichst frühzeitig für die Chancen und Risiken der Online-Angebote zu sensibilisieren. Die Workshops fanden bei allen Beteiligten eine sehr positive Resonanz. Während sich die Klassen engagiert über die Themen austauschten, die bei vielen in ihrer Freizeit schon einen großen Raum einnehmen, zeigten sich die begleitenden Lehrkräfte von der kompetenten Arbeit der Referentinnen beeindruckt. Die Workshops sind fester Bestandteil des Präventionscurriculums am THG und finden in jedem Schuljahr statt.

Näheres zur Veranstaltung berichtet der folgende Schülerbeitrag.

 

 

 

Schülerbericht

von Emilia und Lara (6b)

An einem normalen Unterrichtstag kamen Monika Gilbert und Angela Schönberg, um uns Informationen über sicheres Chatten im Internet zu geben.

Zuerst machten wir eine Namensrunde, um uns besser kennenzulernen. Danach konnte jeder erzählen, wo er chattet.

Als nächstes nahmen wir die berühmte Chat-Seite facebook durch. Monika und Angela erklärten uns viele Dinge über facebook. Zum Beispiel die Spiele, die es dort gibt. Aber natürlich gibt es dort auch Risiken, wie bei den meisten Chat-Seiten, wie zum Beispiel „Hacker“, die sich in dein Profil einhacken und persönliche Dinge veröffentlichen. Das Thema facebook interessierte uns sehr und wir passten gespannt auf.

Danach erklärten sie uns, was es bedeutet GROSS zu schreiben. Dies bedeutet: anschreien. Sie erzählten uns etwas über Abkürzungen, die auch Akronyme genannt werden. Im Internet gibt es freundliche Akronyme, aber auch unfreundliche, die einen verletzen können. Ein Beispiel für ein freundliches ist: „HDL“. Übersetzt bedeutet das: „HAB DICH LIEB“. Ein unfreundliches Akronym ist zum Beispiel: „HDGDL“ = HAB DICH GEDISST DU LOOSER. Es kann aber auch ein freundliches Akronym sein: HAB DICH GANZ DOLL LIEB.

Jemand aus unserer Klasse fragte, was denn sei, wenn dich jemand treffen will. Darauf antworteten sie:

  • Unbedingt mit unseren Eltern reden
  • Nicht alleine
  • Möglichst auf einem öffentlichen Platz
  • Nicht abends, sondern tagsüber
  • Bleib misstrauisch

Nun wissen wir alle viel mehr über das Chatten und sind auch vorsichtiger!

Es hat uns viel Spaß gemacht.

 

Anti-Raucher-Seminare

Frau Pleschkou vermittelt als Referentin Klassen der Stufen 5 bis 10, dem jeweiligen Alter des Publikums individuell angepasst, Informationen zu den Gefahren des Rauchens und Bausteine zum Anti-Raucher-Verhalten. Sie verzichtet dabei auf Schockbilder und ähnliche Mittel, die im Gespräch mit den Schülern vermittelte Botschaft ist deshalb aber nicht weniger eindeutig.

Die Anti-Raucher-Seminare sind im Präventionscurriculum in Klassenstufe 6 verankert; andere Klassen können bei Bedarf ein Seminar in Anspruch nehmen.

Näheres zur Veranstaltung berichtet der folgende Schülerbeitrag.

 

Schülerbericht

von Lina Romankiewicz und Simone Li

Frau Pleschkou zu uns in die Klasse, um mit uns ein Anti-Raucher-Seminar durchzuführen. Zuerst sollten wir Fragen zum Thema Rauchen stellen, die sie dann an die Tafel schrieb und in ihrem Vortrag beantwortete. Im Laufe ihres Vortrages stellte sie diese Themen vor:

  • den Inhalt der Zigarette
  • die Gifte und ihre Wirkung
  • andere Schädigungen im Körper
  • Gründe, warum manche Leute anfangen zu rauchen
  • was man machen kann, wenn man aufhören will
  • dass man zu Zigaretten „nein“ sagen soll

Der Vortrag war interessant, weil sie uns auch Beispiele aus ihrem Leben nannte. Diese Beispiele waren manchmal abstoßend, aber man konnte sich die Folgen so besser vorstellen. Sie erklärte uns auch sehr genau, dass es lange dauert, bis alle Gifte aus dem Körper wieder heraus sind, und wie man die Gifte am besten aus dem Körper herausbekommt. Außerdem sagte sie uns, dass auch Passivrauchen sehr schädlich ist.

 

 

Drogeneisenbahn

 

 

Herr Schulze informiert in seinem bewährten, individuell auf das jeweilige Publikum abgestimmten Vortrag über Drogen und ihre Wirkungen sowie Gefahren des Drogenkonsums. Außerdem gibt es ausreichend Raum für Fragen.

Drogeneisenbahn

Die Veranstaltung richtet sich an die 7. Klassen, die ergänzende Abendveranstaltung an interessierte Eltern und LehrerInnen.

Drogeneisenbahn

Beide Veranstaltungen sind im Präventionscurriculum verankert; die Drogeneisenbahn ist für die 7. Klassen im Rahmen der Unterrichtseinheit „Drogen und Sucht“ im Ethik- bzw. Religionsunterricht vorgesehen, auch die Abendveranstaltung findet jährlich statt.

Näheres zur Veranstaltung berichtet der folgende Schülerbeitrag.

 

 

Schülerbericht

von Johanna Kleine

„Hauptsache, der Unterricht fällt aus,“ dachten viele aus der Klasse, als wir am Dienstag im November in der Alten Kelter saßen und der Polizist Dirk Schulze mit seinem Vortrag begann. Er erzählte von Alkohol, Zigaretten und anderen Drogen und gestaltete das Ganze mit einer Power-Point-Präsentation. Die Animation einer Drogeneisenbahn „fuhr“ mit uns auf verschiedene „Bahnhöfe“, an denen wir zum Beispiel von der Wirkung der Drogen, von der Beeinflussung unseres Nervensystems und von bleibenden Schäden erfuhren. Zum Schluss sahen wir uns noch einen kurzen Film an, in dem unter anderem eine Raucherlunge gezeigt wurde. Obwohl einige schon so manches wussten, fanden wir es letztlich doch noch alle interessant.

 

 

Kids online - Sicher im Internet

Die neuen Medien, insbesondere das Internet, bieten Kindern und Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten zur Information, Kommunikation und Unterhaltung, sie bergen aber auch enorme Gefahren.

Herr Ackermann, Spezialist der Polizei Heilbronn für Medienprävention, beantwortet in seinem Workshop für die Klassen 7 individuelle Fragen der SchülerInnen; ausgehend von diesen stellt er die Gefahren von Internet und anderen Medien dar.

In der ergänzenden Abendveranstaltung für Eltern und LehrerInnen, die in jedem zweiten Schuljahr stattfindet, gibt er eine grundlegende Einführung in eine Welt, die den Erwachsenen meist etwas fremd ist, geht auf aktuelle Entwicklungen ein und beantwortet Fragen. Dabei gibt er Hinweise, wie man sein Kind bzw. seine Schüler besser vor den Gefahren der neuen Medien schützen kann und welche rechtlichen Bestimmungen zu berücksichtigen sind.

 

Illegale Drogen im Straßenverkehr

Herr Schulze von der Polizei Heilbronn vermittelt den Schüler/innen in einem eindrucksvollen Vortrag allgemeine Informationen zu illegalen Drogen und Alkohol und ihren Wirkungen sowie Wissen über die besonderen Gefahren ihres Konsums im Straßenverkehr.

Die Veranstaltung richtet sich an Schüler/innen, die gerade ihren Führerschein machen oder gemacht haben, und ist im Präventionscurriculum des THG in Klassenstufe 11 verankert.

Näheres zur Veranstaltung berichtet der folgende Schülerbeitrag.

 

Gib 8 im Verkehr
Projekt zur Prävention Sucht und Verkehr in der Jahrgangsstufe 11

Ein Bericht von Gonca Karaoglan und Chantal Dieseldorff

Im Dezember fand in der Alten Kelter ein Vortag der Polizei für die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 11 zum Thema Verkehrssicherheit und Drogenprävention statt. Ziel dieses Vortrages war es, die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen über fahrlässiges Verhalten im Straßenverkehr (Drogen und Alkohol sowie unangemessene Fahrweise) und die Konsequenzen aufzuklären.

Ein speziell geschulter Beamter der Heilbronner Verkehrspolizei zeigte, unterstützt durch eine anschauliche Power-point-Präsentation, zunächst verschiedene Drogensorten und deren Verbreitung in den letzten Jahren auf. Weiter thematisierte er nicht nur die Folgen von Alkohol im Straßenverkehr, sondern erläuterte uns Schülern, wie es dazu kommt, dass sich Menschen auf Drogen einlassen.

Durch Videos und Bilder wurde später allen Teilnehmern anschaulich gemacht, wie tief die Hemmschwelle vieler Jugendlicher in Bezug auf Drogen, Alkohol und damit verbundenes unangemessenes Fahrverhalten ist. Das war erschreckend! In diesem Zusammenhang wurde auch ein Einblick in die Polizeiarbeit gewährt (Erkennen von Fahrten unter Drogen- und Alkoholeinfluss, Schnelltests, Rechte eines Polizeibeamten usw.).

Durch alltagsbezogene Beispiele aus seiner Berufspraxis und Erfahrungsberichte erzielte der Beamte auf humorvolle, Art und Weise, die in scharfem Kontrast zu den Fakten stand, nachhaltigen Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern, nicht zuletzt durch die persönlich gefärbte Vortragsweise, die Offenheit und Menschlichkeit.

So fiel auch der Feedback der teilnehmenden Klassen positiv aus. Zwar wussten die meisten bereits viele der angesprochenen Aspekte, jedoch löste die Anschaulichkeit bei den Schüler/innen Betroffenheit aus. Und so fand der Vortrag ein besinnliches Ende, als der Beamte die Kerze, die er zu Beginn des Vortrages zum Gedenken an die Opfer von Fahrlässigkeit im Straßenverkehr angezündet hatte ausblies und die Veranstaltung schloss.

Wir halten die Veranstaltung für eine gelungene Bereicherung des Schullebens und empfehlen sie auch nachfolgenden Jahrgangsstufen.

 

„Illegale Drogen im Straßenverkehr“ 

Ein Bericht von Furkan Denli & Marco Simon

Dass der Konsum sowohl von legalen als auch illegalen Drogen gefährlich ist, sollte klar sein. Um jedoch die Folgen des Konsums speziell im Straßenverkehr deutlich zu zeigen, wird jedes Jahr eine Informationsveranstaltung für Schüler der Ober- und Mittelstufe angeboten, welche von einem Polizisten durchgeführt wird. Dass besonders die Wirkung von Alkohol und „leichten“ Drogen unterschätzt wird, zeigt sich in den vorgestellten Unfallzahlen. Drogen werden im Speziellen beschrieben, die negativen Folgen werden dabei sehr schnell klar. Videoaufnahmen von betrunkenen oder unter sonstwelchen Drogen stehenden Autofahrern sind erschreckende Beispiele, die einen noch stärker über dieses Thema nachdenken lassen. Die zum Teil sehr erschlagenden Bilder von Unfallorten und die Geschichten dahinter verdeutlichen, dass dieses Thema nicht leichtfertig zu nehmen ist. Gerade deshalb ist es unglaublich wichtig, dass besonders die Fahranfänger und diejenigen, die dabei sind, den Führerschein zu machen, sich der Risiken bewusst werden. Dass ein Polizist mit jahrelanger Erfahrung dies erzählt, ist ein verstärkender Faktor in der Aufklärung über dieses Thema. Nicht selten sind Schüler mit sehr nachdenklichen und traurigen Gesichtern aus dem Vortrag gegangen, weil die Folgen des Drogenmissbrauchs einem so nah und nachvollziehbar vor Augen geführt werden. Das Ziel von PIT ist demnach klar, man legt Wert auf Aufklärung und Konfrontation, und dieses wird, wie wir erlebt haben, auch in vollem Maße erfüllt.

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