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Latein Schnupperkurs

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Hier werden Ihnen zunächst einige Substantive angezeigt, die Sie sicherlich schon kennen und zu übersetzen vermögen:

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medicus villa domina elephantus vespa fabula
Arzt Landhaus Herrin Elephant Wespe Geschichte

Wenn Sie diese lateinischen Wörter in zwei Gruppen unterteilen sollten, könnten Sie zu unterschiedlichen Lösungen kommen, z. B. Tiere (elephantus, vespa)/keine Tiere (medicus, villa, domina, fabula) oder Menschen (medicus, domina)/keine Menschen (villa, elephantus, vespa, fabula). Oder Sie würden sich weniger auf den Inhalt als auf das Aussehen der Wörter konzentrieren und kämen nun zu folgender Unterteilung:

Substantive auf -usSubstantive auf -a
medicus, elephantus villa, domina, vespa, fabula

Sie sehen hier, dass es im Lateinischen verschiedene "Deklinationsklassen" gibt, d. h., die Endungen der Wörter können nach unterschiedlichen Mustern gebildet werden. Im Deutschen gibt es das übrigens auch (z. B.: Wolke, Sonne, Wespe - Roller, Schüler, Lehrer).

Versuchen Sie nun herauszufinden, warum die Römer manche Wörter lieber auf -us enden ließen und andere lieber auf -a!

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Natürlich! Es hat mit dem Geschlecht (Genus) der Wörter zu tun! Der Elefant und der Arzt sind männlich (maskulinum), die Herrin, die Wespe und die Geschichte weiblich (femininum) und - hoppla! - das Landhaus ist im Lateinischen zwar weiblich (femininum), im Deutschen aber sächlich (neutrum) und fällt damit aus dem Rahmen. Sie sehen also, dass im Lateinischen die Wörter nicht immer das gleiche Geschlecht haben wie im Deutschen. Auch dies kennen sie vermutlich aus anderen Fremdsprachen (z. B. aus dem Französischen: le soleil und la lune - dt. die Sonne und der Mond).

Jetzt wird es aber Zeit, mit richtigen Sätzen anzufangen! Weiter geht's mit Subjekt und Prädikat.

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